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sabina hofkunst und lucas zbinden

nature pas morte  / serie noire

Fledermaus 2015

sabina hofkunst schroer

1946 in zürich geboren

sabina hofkunst lässt sich in den jahren 1965-69 als naturwissenschaftliche zeichnerin an der damaligen kunstgewerbeschule  in zürich ausbilden.

danach arbeitet sie selbständig für das zoologische museum der universität zürich und als illustratorin für in-und ausländische verlage und zeitungen.

daneben entstanden vermehrt freie arbeiten auf der basis des genauen hinsehens. aus der natur, scheinbar unsichtbares sichtbar machen bereichert mit phantasie und einer prise humor.

es entstehen wortbilder, stilleben von gefundenem, verwelktem, manchmal kommt eine traumhafte surreale idee ins bild.

seit 1996 entstehen 17 einzelausstellungen

beteiligung an vielen gruppenausstellungen

2008 einzelausstellung im espace tinguely niki de st.phalle in fribourg mit katalog

2 ankäufe für die sammlung

www.sabina-hofkunst.ch

 Catfight

lucas zbinden 

grafiker und ausbildung für animationsfilme bei sf drs, arbeitet seit 1982 als freier künstler, illustrator und filmemacher

1990-1995 teilzeit-auftrag als dozent für animationsfilme an der schule für gestaltung bern und biel

 

einzel- und gruppenaustellungen im in- und ausland

eigenproduktionen film mit julie mathieu, malerin

«am i in another world? ou paris-dakar», animationsfilm

(filmförderpreis des kantons bern 1996 / filmpreis festival jacca 1996)

«das ovale portrait», animationsfilm,

(filmauswahl für die «tour de berne 2009/2010» / solothurner filmtage 2010)

«jura jurassique», animationsfilm, 2016

(sedicicorto int. film festiva, forli it. / the kuandu intern. animation festival, korea)

http://www.zbinden-mathieu.ch

 

Fred Zaugg, Kulturjournalist/Publizist

«... Lucas Zbinden weiss besonders gut um die Probleme und Gefahren bei seiner Arbeit, denn er füllt nicht eine weisse Leinwand oder ein blütenreines Blatt, sondern nimmt einen Schabkarton, in dessen makellosem Schwarz eigentlich schon alle überhaupt möglichen Zeichen und Zeichnungen, Hieroglyphen und Orna-mente enthalten sind, ehe er zu schaben beginnt, das heisst kratzend Licht in den Nachtkarton holt.

Und dann geht die Post ab mit ihm: Er lässt den Waschbär Bowling spielen, verkleidet die Katze als Vogel, besucht den gelangweilten Löwen, zelebriert dessen und der Stripperin Mähne, erfindet Zölibat-Souvenirs, löst das Rätsel des von Eva und Adam angebissenen und offenbar in den Pyramiden gehüteten Mac Apels. Und er spielt virtuos mit dem beschränkten Raum und dem verborgenen Licht. Das Wichtigste dabei ist, dass er uns mitspielen lässt, mitfantasieren, miterfinden und immer wieder mitlachen, mitschmunzeln und mitstaunen.

Und wir sind hier im Reich eines Künstlers, der zugleich Filmschaffender, Illustrator, Zeichner, Maler, Clown und Seiltänzer ist. Letzteres, weil er keine Fehler machen darf. Ein einziger falscher Kratzer und der Sturz des Kartons in den Papierkorb ist nicht abzuwenden.»

(photographien copyright regula walther und daniela lüscher)